Stadtportal von Goerlitz Stadtportal von Zgorzelec
Nei├če-Hochwasser

Screenshot vom Sonntag, 8. August 2010 um 12:54 Uhr 
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Bautechnik

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Hier sehen Sie ein paar technische Zeichnungen die uns freundlicherweise vom Ingenieurb├╝ro Geudner & Partner GbR zur Verf├╝gung gestellt wurden.

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(Seitenansicht)
(Perspektive)
(Querschnitt)

 


Kosten:
Gesamtbaukosten: 2.659.100 EUR
- davon F├Ârderung der EU nach INTERREG IIIA: 997.125 EUR
- F├Ârderung des Landes Sachsen f├╝r den polnischen Anteil: 1.329.600 EUR
- Eigenanteil der Stadt G├Ârlitz: 332.375 EUR

Baubeginn: 28. April 2003

Bauzeit: 18 Monate

Beteiligte Firmen:
Entwurfs- und Ausf├╝hrungsplanung:
- B├╝rogemeinschaft Ing.-B├╝ro Grassl, M├╝nchen
- Architekturb├╝ro Schultz-Brauns & Reinhart, M├╝nchen

Bau├╝berwachung, ├Ârtliche Begleitung, SiGe-Koordination:
- B├╝rogemeinschaft Ing.-B├╝ro Geudner & Partner, G├Ârlitz
- Ing.-B├╝ro Schmidt & Schindler, G├Ârlitz

Bauausf├╝hrung Los1 (Massivbau):
- Alpine Bau Deutschland GmbH, Niedercunnersdorf

Bauausf├╝hrung Los2 (Stahlbau):
- Stahl- und Br├╝ckenbau Niesky GmbH

 



Technische Daten, statisches System und Hauptabmessungen:

├ťberbauten - Das statische System ist ein Bogen mit aufgest├Ąnderter Fahrbahn, der gesamte ├ťberbau wird aus Stahl gefertigt.

- St├╝tzweite: 79,984 m
- Bogenstich 4,58 m = 1/17 der St├╝tzweite
- Breite zw. den Gel├Ąndern (Nutzbreite):
- Fahrbahn: 4,75 m

Gehwege variabel:
- in Br├╝ckenmitte: 2 x 1,875 m
- an den Widerlagern: 2 x 2,625 m

Gesamtbreite:
- in Br├╝ckenmitte: 8,50 m
- an den Widerlagern: 10,00 m

Bauh├Âhe:
- in Br├╝ckenmitte: 1,085 m
- an den Widerlagern: 5,065 m
- kleinste lichte H├Âhe: ca. 1,60 m ├╝ber HQ 100 im Scheitel

- Br├╝ckenklasse: 30 nach DIN 1072
- Br├╝ckenfl├Ąche: 743 m┬▓


Unterbauten
Das Widerlager G├Ârlitz (= WL West) wird als Flachgr├╝ndung in dem oberfl├Ąchennahen Fels gegr├╝ndet. Der Horizontalschub des Bogentragwerkes wird durch Fundamentverzahnungen in den Fels eingetragen.

Beim Widerlager Zgorzelec (= WL Ost) ist eine Gr├╝ndung auf Gro├čbohrpf├Ąhlen * 120 cm erforderlich. Die 4:1 geneigten Pf├Ąhle mit einer L├Ąnge von ca. 13,0 m greifen in die dicht gelagerte Kies-Sand-Schicht ein.

Die St├╝tzmauern am Westufer werden z.T. aus Platzgr├╝nden auf 1-reihig angeordneten Pf├Ąhlen gegr├╝ndet. Wo es die Platzverh├Ąltnisse (keine Versorgungs-Leitungen, B├Ąume) erlauben, sind St├╝tzw├Ąnde mit Flachgr├╝ndung gew├Ąhlt.

Am Ostufer sind zur Gr├╝ndung der Ufermauern Stahlspundw├Ąnde vorgesehen.

 



Montagetechnologie:
1. Hilfsjoche und Verschubbahn
Die Pf├Ąhle der Hilfsjoche werden von einem Ponton aus eingebracht.
Die Montage der Hilfsst├╝tzen erfolgt mittels Autokran, der ebenfalls auf dem Ponton positioniert wird.

Die Verschubbahn wird wie folgt montiert:
- Montage von Verschublagern auf den Hilfsjochen und auf der Widerlagerbank Zgorzelec
- Auslegen von Verschubtr├Ąger am Widerlager Zgorzelec und Teilverschub mittels Litzenhubsystem von ca. 10 m,
- Anbau von weiteren 10 oder 20 m Verschubtr├Ąger vor dem Widerlager Zgorzelec und weiterer Teilverschub bis das Widerlager G├Ârlitz erreicht ist.

2. Vorfertigung und Liefergr├Â├čen
Die Fahrbahn inklusive der Gehwege ist einmal l├Ąngs und dreimal quer geteilt. Die Segmente haben folgende maximalen Abmessungen: L├Ąnge ca. 21 m, Breite ca. 5,50 m, H├Âhe ca. 3,5 m Die Bogensegmente werden einzeln geliefert.

3. Vormontage- und Zusammenbaufl├Ąchen
Der Zusammenbau der aus der Werkstatt gelieferten Segmente erfolgt im Bereich des Widerlagers Zgorzelec.

4. Zusammenbau und Montage
F├╝r den Zusammenbau, die Montage und den Einschub ist folgende Verfahrensweise vorgesehen:

- Auflegen zusammengeh├Ârender Montageteile der Fahrbahnplatte mittels Autokran vom Widerlager Zgorzelec aus auf die Verschubbahn, Ausrichten der Bauteile und Schwei├čen des L├Ąngssto├čes,
- Verschub dieser Montageeinheit mittels Litzenhubsystem,
- Auflegen der n├Ąchsten zusammengeh├Ârenden Montageteile, Ausrichten und Schwei├čen des L├Ąngssto├čes. Zus├Ątzlich wird der Quersto├č zwischen den Montagesegmenten geschwei├čt. Diese Vorg├Ąnge werden wiederholt, bis alle Segmente der Fahrbahnplatte montiert sind und das Widerlager G├Ârlitz erreicht ist.
- Montage der B├Âgen von beiden Widerlagern aus.
- Einbau der Lager und Einlagern des ├ťberbaus

W├Ąhrend des Zusammenbaus der Br├╝cke werden st├Ąndig Kontrollmessungen zur Geometrie des Bauwerks durchgef├╝hrt.

 
Eine Initiative von:



Fortbildungszentrum InfoTech GmbH Denkmalakademie
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